Samhain 2011

 

in die dunkle Zeit

Ahnen eingeladen, Spirale gelegt

toter Baum der Vergänglichkeit

am Feuer gesessen

immer wieder Sehnsucht nach dem Feuer

neues Jahr, neue Menschen, neue Pläne

wo sind meine Ziele geblieben

was ist das was du suchst und dir wünscht fragte mich jemand …

„Stabilität und Geborgenheit“ ist meine Antwort, wie ich jetzt weiß

 

die Felder rufen, denn in ihnen stecken unzählige Knochen, der Tod in den Feldern

die Krähen und Gänse versammeln sich, wir sammeln uns am Feuer

der goldene Baum als Wächter, Holler und Hagebutte

ein Spielplatz in der Natur, das Leben ein manchmal grausames Spielchen

Visionen, Visionen, Visionen ich werde euch beobachten

 

rauhe dunkle Zeit

was bringt mir Licht, wer ist der Lichtbringer, wo ist die Flamme in mir

verloren in den Nebeln der dunklen Zeit

umgarnt von den leisen und lauteren Stimmen der Ahnen in meinem Kopf und Herzen

ermuntert von den krächzenden Lauten der dunklen gefiederten Freunde da draussen

die Nebeldisen klopfen an und sind die Vorboten für die Zeit wenn Frau Holle und Väterchen Frost sich ihr Stelldichein geben

 

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