Brunnen

Tag 3 alleine krank zu Hause, unvorstellbar schrecklich für mich. Da gäbe es so viel zu tun: Ausmalen, Kleidung sortieren, neue Göttinnen giessen, am Buch weiter schreiben, Heilungszauber für mich machen, Hausaufgaben für den Coven vorbereiten, in der Arbeit anrufen wie es so geht, Knochen bearbeiten… Aber ich soll ja im Bett liegen, aber da hab ich schon Kreuzschmerzen. Nunja um 13h dann zum Arzt Blutbefund. Erst Sonntag kommen mich Leute Besuchen, tja habe nicht viele Freunde und die haben kaum Zeit.

Unlängst viel ich im Traum in einen Brunnen und musste mich zwingen daraus aufzuwachen. Brunnen sind unheimlich, anziehend, dunkel, bemoost, romantisch, spooky, ein Kraftplatz. Wenn ich jemals ein Haus hätte, dann wäre es wundervoll einen Brunnen zu haben. Diese dunklen Brunnenschächte die in einer anderen Welt enden wo man nicht weiß was sich dahinter verbirgt.

In der nordischen Mythologie gibt es viele Brunnen die bestimmte Aufgaben haben.

In den Schöpfungserzählungen der nordischen Mythologie ist der Brunnen Hvergelmir in Niflheim der Quell für zwölf Flüsse (elivâgar), aus denen der Eisriese Ymir entstanden sein soll.  Eine zweite Quelle ist der Brunnen Mimirs, die der gleichnamige Riese Mimir als Born des Wissens und der Weisheit bewacht. Hvergelmir und Mimirquelle speisen die Weltenesche Yggdrasil zusammen mit dem Urđ-Brunnen (urđarbrunnr). Während Hvergelmir dunkler Ursprungsort des Bösen ist, ist der Urđ-Brunnen (auch: Urđar) der Ort, an dem sich die Götter täglich zu Besprechungen versammeln. Noch deutlicher aber wird der Urd-Brunnen mit dem Leben und dem SchicksalYggdrasil, die den Bau der gesamten Welt vorstellen soll. An ihm sitzen die drei Nornen, die den Parzen gleich die Schicksalsfäden flechten verbunden. Der Brunnen selbst befindet sich am Fuße der Weltenesche

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