Zurück aus der Anderswelt nach einer langen, sehr langen Fahrt bei der jeder Bissen des wunderbaren Kuchens den ich mitbekam ein Teil der süßen Erinnerung war. Langsames Ankommen. In meinen Ohren höre ich noch die Stimmen der anderen lieben Menschen mit denen ich die Tage verbracht habe. Bilder der Winterlandschaft ziehen an meinem inneren Auge vorbei.
In der Nacht bin ich einige male aufgewacht, aber da war niemand mehr. Ich war alleine in meinem Bett in meinem Schlafzimmer und nicht mehr in unserem Gemeinschaftszimmer wo wir jede Nacht noch lange getratscht haben, gelacht haben und in der früh jemand dich angegrinst hat auf das es ein guter Tag wird.
Die Lieder klingen in meinen Ohren, immer wieder flammen Bilder und fetzen der Gespräche auf. Es scheint als würde alles was ich diese Tage erlebt habe noch nicht schwinden wollen. So wandere ich gerade etwas seltsam durch die Welt, denn die Stimmen und Lieder in meinen Ohren hören einfach nicht auf, ein Teppich aus Gefühlen, Bildern und Liedern. Es ist wie bei unserem Seidh Ritual, ein Klang- und Gefühlsteppich der uns trägt. Wir sind miteinander verwoben. 
Laubbäume die wie Nadelbäume aussehen durch den Schnee und das Eis mit dem sie überzogen waren. Eine Birke vor dem Haus die einfach umgebogen war und zeigte wie flexibel sie ist und noch nicht gebrochen war. Am letzten Tag wurden wir Teil eines gewaltigen Naturschauspiels. Hatten wir in der Nacht davor noch die Wilde Jagd “kontaktiert” so waren wir nun live dabei. Die Schneemassen hatten die Bäume so eingedeckt, dass Bäume zusammenbrachen und immer wieder grosse Äste von den Wipfeln abfielen und hinunterkrachten und dabei andere Äste mitnahmen. In der schneeweissen Landschaft hörte man durch den Wald ein unheimliches knistern und knacken und immer wieder den dumpfen Hall der brechenden und fallenden Äste. Grosse Äste knallten auf die Wege und Strassen und um die Bäume lagen unten am Stamm dutzende Äste und Zweige, wie nach einem mächtigen Sturm. Es war der Aufbruch der Wilden Jagd der begonnen hatte. Das ächzen und stöhnen des Geisterheeres hallte durch den Wald.
Ich bin Dankbar und voller Liebe in meinem Herzen Teil dieser Gemeinschaft zu sein. Danke für diese magischen, liebevollen, respektvollen, lustigen, freudigen, offenen Tage. Es ist ein Geschenk solche Menschen als Brüder und Schwester zu haben die mit offenen Herzen und liebevollen Gesten mit mir diese Tage verbrachten. Ich vermisse euch. Ich vermisse es mit euch im Kreis zu stehen, am Kamin zu sitzen und zu stricken, in der Küche tiefsinnige Gespräche zu führen, von euch umarmt zu werden, kichernd gemeinsam schlafen zu gehen, zu spüren wie wundervoll jeder Einzelne ist, Speculoos zu essen, respektvoll zu diskutieren, vielfältig zu sein……………….! Mit euch kann ich ICH sein und das ist ein grosses Geschenk.
Blessed Be my Wicca Family!
What would i be without Wicca, I don`t know oh I don`t know, sun will shine, birds will be singing but Love will never flow!
