Sternenmeer

Nachdem wir uns auf unserer Pirateninsel aklimatisiert haben und nicht sicher sind ob wir nicht in Koh P. hätten bleiben sollen fahren wir auf die anvisierte Goaparty. Nunja der Solund zu heftig und um 2h alles vorbei. Wir dachten schon es hat wiedermal die Willkür der Polizei zugeschlagen und auch hier in Thailand werden die Goapartys einfach abgewürgt. Aber wir erfuhren am nächsten Tag, dass es eher so ist, dass sie nur bis 2h früh dauern. Dafür fangen Parties hier um 10h Vormittag an. Natürlich hab ich auf der Party im Dschungel auch wem aus Wien getroffen und nunja es war leider nicht so toll wie erwartet und etwas sauer fuhren wir an unseren Strand zurück. Dort machten wir und unsere Strandparty selber und Bert holte seine Boxen und feiner Sound begleitete uns durch die unendliche Welt der Sterne über uns. Strom war aus und so war es stockdunkel am Strand.
Stockdunkel – nein nicht ganz – da war plötzlich das Sternenmeer des Himmels im Meer.
Leuchtendes Plankton flunkerte und blitzte im Wasser. Wir sprangen alle nackt hinein und erlebten etwas Einmaliges.

Je mehr man schwamm und sich bewegte desto mehr begann man selbst zum Stern zu werden und zu leuchten. Ich leuchtete, alles um mich herum leuchtete und über mir die strahlend hellen Sterne wie es sie nur am Meer in der Dunkelheit geben kann. Die Brandung des Meeres sang ihr kraftvolles Lied und wir waren selbst zu Sternen geworden als hinten am Horizont rotorange eine dünne Mondsichel aufstieg und diesen Moment zur Vollendung der Göttlichkeit der Naturelemente verhalf.

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