Seit den Rauhnächten ist viel passiert. Urlaub das Paradies wurde zur Grenzerfahrung, aber wir wollten ja ein Abenteuer. Mein Leben ist ein Abenteuer. Abenteuerland, teures Land am Abend. Wo sind die Nächte wo ich nicht einsam in meine Bettlaken schwitzte, wo die Abende zusammen mit Vertrauten. Unpassend eine Frühlingsdepression zu haben. Bitte wo ist hier der Notausgang?
Der Narrenturm schaut stumm und leise, wo sind die Narren hin entschwunden? Die Wunden gibt es nach wie vor doch die Narren haben wohl ihre Freiheit wieder? Ich närrische Närrin habe alte Wunden aufbrechen lassen und suhle mich im Eiter der Vergangenheit gemixt mit dem Cocktail neuer menschlicher Bekanntschaften die doch nur für mich eine wahrhaftige Bedeutung haben.
Menschen die nicht entsprechend unseren Rollenbildern entsprechen sind dazu auserkoren immer am Rand zu stehen. Ein Randmensch am Menschenrand verbunden mit dem Band das Gesellschaft heißt. Vom Rand sieht man manchmal mehr, aber man wird dennoch ausgestoßen hinaus aus der Mitte derer die entsprechend den Wünschen und Oberflächlichkeiten passend in der Mitte der wohlwollenden Aufmerksamkeit stehen.
Menschen inhalieren, Seelenkonferenz abhalten, unpässliches Unangepasst sein, verdonnert zum Alleinsein, Einsamkeit gepaart mit Allein sein führt immer in die ganz dunklen Welten, während die Einen immer den Einen oder Anderen haben, haben die Anderen Einen oder Mehrere, ich habe … niemand außer mich und mich interessiert es nicht mehr.